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Natürlich effizient sein
Qualifizieren - SmartCoop-Kompetenzen fallen nicht vom "Himmel" ...
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Einen "SOG" zu Wissen, Werten und Faszination erzeugen

Wer in unternehmerischen Führungsrollen tätig ist, den mag so etwas wie "SOG" nach Wissen, Werten und Faszination" durchaus zunächst irritieren. Eher habe diese Manager andere Erfahrungen bei Mitarbeitern gemacht. Statt sich in Sachen Weiter- oder Fortbildung aktiv zu bemühen, stellen sie fest, dass Mitarbeiter eher distanziert auf solche Angebote reagieren. Einiger Manager sprechen sogar von so etwas wie tendenzieller Ignoranz.
Wird hier nicht so etwas wie ein "Quantensprung" postuliert?  Wäre das nicht so, wie zu erwarten ,dass ein Spieler der 3. Bundesliga plötzlich in der 1.Fußball-Bundesliga spielen sollte - und das dann auch könnte?

"Hier hat jeder seinen Job zu machen, denn dafür wird er oder sie bezahlt .... Und wer das nicht will, kann gehen. Genauso, wie derjenige, der eine Aufforderung zur Weiterbildung umgeht ..."
So - oder ähnlich - kann Führung auch mit diesem Thema umgehen.  Das kann sogar funktionieren. Das "Risiko" dabei ist nur, dass es viel Führungsenergie bedarf, die vor allem zur permanenten Leistungskontrolle führt. Die wertvolle Führungsenergie wird in Prozessen gebunden, die wenig mit Zukunftsgestaltung, eher mit Absicherung eines Staus quo der betreffenden Strukturzu tun haben. 

"Management" heißt "gestalten", wird für das benötigt, was noch nicht ist. Für das, was bereits ist, bedarf es lediglich eines überwachenden "Verwalters".
 
Für eine Organisation oder Struktur, die cooperative Elemente einführen bzw. WirKraft-Vorteile gestalten will, sollten zwei Fragen im Vordergrund stehen:

A.  Wie können sich WirKraft-Vorteile auf die bereits bestehende "Leistungs-Bilanz" der Mitarbeiter 
      positiv auswirken?
B.  Wie können die WirKraft-Vorteile die "Leistungs-Bilanz" der Mitarbeiter erweitern, insbesondere in 
      Richtung nachhaltige Zukunftsfähigkeit des Unternehmens oder der Organisation?      
  
Bei der ersten Frage geht es darum, die bisherigen Aufgaben sozusagen auf einem höheren Niveau und bei mehr Eigenverantwortung zu erledigen. Bei der zweiten Frage geht es ebenfalls um mehr Eigenverantwortung. Hier erweitert sich jedoch die höhere Eigenverantwortung auch in Bezug auf die neu übernommen Aufgaben. 
 
Und das alles soll durch mehr Kooperation, mehr WirKraft erreicht werden?  Diese Frage ist völlig berechtigt und sie muss offen gestellt werden, von beiden "Seiten", sowohl vom Management, wie auch von den Teilnehmern (Beschäftigte, Mitglieder). Genau hierauf eine überzeugende Antwort geben zu können, wird über Einsatz und Erfolg einer Zusammenarbeit von Struktur und Coop-Berater entschieden. Und genau hier nehmen alle Qualifizierungen ihren Ausgangspunkt und werden die Weichen für den (messbaren) Erfolg in der cooperativen Struktur gestellt. 

Jede cooperative Struktur wird umso effektiver, je mehr WirKraft-Potenziale einzubeziehen sind. Wir wollen das anhand einer genossenschaftlichen Unternehmensform erläutern. Wir wählen die Genossenschaft, weil dafür auf allen drei (Vorteils-) Ebenen - also Zweck plus Form plus Größe - in Wirk-Vorteile zu bringen sind. 

A. Form-Vorteile: 

Eine Genossenschaft kann entscheiden, ob die für die Struktur beruflich tätigen Menschen ihre Arbeit im Status eines "normalen" Arbeitnehmers oder als "MitUnternehmer" erfüllen sollen. Hier geht es weniger um arbeits- oder sozialversicherungsrechtliche Fragen. Es geht vor allem um das Selbstverständnis und damit um die Wahrnehmung von mehr Selbstverantwortung. "Unser" Unternehmen ist etwas anderes, wie "deren" Unternehmen. MitUnternehmer nehmen an der wirtschaftlichen Gestaltung des Unternehmens mit. Wie das im Einzelfall funktioniert, würde - auf der Grundlage der Satzung, in einer separaten "MitUnternehmer-Ordnung" geregelt. Diese würde - auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat - am besten von der Versammlung aller Mitglieder (Generalversammlung) beschlossen. Darin würde z.B. geregelt, welche Qualifikationen solche MitUnternehmer erfüllen müssen, um diesen Status zu erwerben. Für mehr Partizipation werden entsprechende Haltungen und Leistungen zugunsten der Struktur eingefordert. Was nicht funktionieren kann, ist Mitglieder ohne Zusatzqualifikationen zu MitUnternehmer werden zu lassen. Das gilt auch umgekehrt. Einhergehend mit der Perspektive, MitUnternehmer zu werden, müsste ein entsprechendes Qualifikations-Profil erstellt werden, das durch Weiterbildungsmaßnahmen oder spezielle Führungs-Seminare zu erwerben ist. Ziel wäre z.B. "Entwicklung von mehr Selbstwert und Selbstverantwortung" Wie für jede WirkKraft-Perspektive gewünscht, muss auch hier der WIN-WIN deutlich werden. Die Zusammenarbeit zwischen den Entscheidungsträgern der Genossenschaft und Coop-Beratern sollte nicht punktuell sondern längerfristig erfolgen. Der Coop-Berater wird sozusagen "Erfolgs-Berater".    

B. Zweck-Vorteile: 

Bei einer Genossenschaft ist der Zweck in der Satzung festgelegt. Er ist für MitUnternehmer oder Mitglieder meist nur wenig "mobilisierend". Jedoch birgt sich bereits hierin ein guter Ansatz für eine Verstärkung des Wertebezugs. Wenn z.B. eine Energiegenossenschaft - über das Geschäftsfeld  hinausgehend auch die Mitgestaltung der Energiewende thematisiert, beginnt sich durchaus der Weg zu mehr "Faszination" zu öffnen. Die Verbindung von "was tun wir" mit "was bewegen wir und wofür", ist durch entsprechende Dokumente und nachhaltige Kommunikation, sowie geeigneten Beschlüssen, weiter in Richtung "Begeisterung" auszudehnen. Das kann nicht nur dazu führen, dass ein gewisser "Stolz" erkennbar wird, sondern kann auch zu mehr Eigenkapital führen, wenn z.B. neue Projekte zur Finanzierung anstehen. Der Coop-Berater ist hier besonders als Mediator gefragt.  

C- Gruppen-Größen-Vorteile:

Je größer die Gruppe, umso mehr wirkt dieser Vorteil. Es ist der Teil der WirKraft-Vorteile, der zeitnah zu realisieren ist, wenig Aufwand erfordert und zu sofort wahrnehmbaren Vorteilen für Mitglieder und MitUnternehmer führt. Der Abschluss von Rahmenverträgen, Einbeziehung von Online-Kaufhaus-Angeboten oder Coop mit anderen Gruppen, es gibt viele Wege zum Gruppen-Größen-Vorteil. Auch hier können natürlich Coop-Berater wertvolle Hilfe anbieten.  
 
Wir sehen, der Begriff "Qualifizieren" hat im WirKraft-System eine etwas andere Bedeutung, wie gemeinhin gesehen. Es geht mehr um das Erkennen der Vorteile aus ganzheitlicher Sicht. Dieses erzeugen der Vorteile beinhaltet eine Menge von Kommunikation und Aufzeigen von Zusammenhängen. So geht z.B. das Management auch einen wichtigen Schritt in Richtung ganzheitlicher Verantwortung, sowohl gegenüber den Mitgliedern bzw. MitUnternehmern, wie auch der Gesellschaft. Aus Sicht der Teilhaber erhöht sich dadurch die Identifikation mit "ihrer" Struktur. Und diese Identifikation ist stets von einem hohen Maß an Kommunikation, Vertrauen, Transparenz und Nachhaltigkeit geprägt. Es beginnt so etwas wie ein "Startup" in Richtung Faszination innerhalb der Struktur zu entstehen. Der Weg in Richtung von "Faszination" wird wahrscheinlicher, je mehr "SOG-Elemente" zu integrieren sind ...

Es lohnt sich, dazu mit einem erfahrenen Coop-Berater in Kontakt zu treten. Er ist der ideale Mediator, um zunächst eine WirKraft-Sensibilität zu ermitteln, deren latente Ausbaufähigkeit zu erkennen und daraus ein geeignetes (Umsetzungs-) Konzept in Richtung WirKraft-Werk zu erstellen.  

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