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Coop in Aktion
Genossenschaften - Sie haben Ideale WirKraft-Grundlagen 
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Genossenschaften - Die geborenen WirKraft-Werke?!

Zweifellos haben Genossenschaften einen beachtlichen WirKraft-Vorsprung gegenüber anderen Strukturen und Rechtsformen. 
Einge Grundlagen für diese Annahme lauten: 
Genossenschaften  ...

  • Haben eine gesetzliche festgeschriebene Verpflichtung zur Förderung ihrer Mitglieder (§1 GenG)
  • Haben Mitglieder, die über wesentliche Inhalte, Veränderungen oder gar über Auflösung mit entscheiden.
  • Können nicht einfach "verkauft" oder "feindlich" übernommen werden.
  • Stimmen nach "Köpfen" und nicht nach Gewichtung von Kapitalanteilen ab
  • Können durchaus auch weitere Unternehmen - auch mit anderen Rechtsformen - gründen (Tochter) oder sich an solchen beteiligen.
  • Müssen - gesetzlich verpflichtend - einem Prüfungsverband angehören.


Diese kleine Auswahl von Unterschieden zu anderen Rechtsformen zeigt deutlich, die WirKraft-Potenziale könnten leichter und schneller gestaltet und entfaltet werden. 

Der Grund:

  • Alle Grundlagen-Potenziale, aus denen die VORTEILE entstehen, sind tangiert: Zweck - Größe - Form
  • Die WirKraft-Vorteile kommen allen Mitwirkenden (Mitgliedern) gleichmäßig zu gute.Auch Beschäftigte können Mitglieder sein. 


Taucht die Frage auf, die gern - von Skeptikern des Kooperationsgedankens - gestellt wird, und der man weder ausweichen sollte noch eigentlich auszuweichen braucht:

  • "Wenn Genossenschaften über die besten Start-Chancen verfügen, ein WirKraft-Werk zu sein, weshalb befinden sich dann keine Genossenschaften auf den "Bestenlisten von Erfolgsunternehmen"?


Eine sehr berechtigte Frage, zumal logisch und folgerichtig zugleich, denn die Bedingungen scheinen doch komfortabel für "Erfolg mit Genossenschaft" zu sein.

Leider gibt es dazu keine fundierten Aussagen, weder von Genossenschaftsverbänden, noch von genossenschaftlichen Forschungsinstituten.

Die Antwort könnte jedoch genauso sinnvoll wie die Frage sein:

  • Weil Genossenschaften vielleicht im Glauben verfestigt waren oder sind, dass etwas, das theoretisch vorhanden ist, deshalb auch schon praktisch realisiert wäre. Sozusagen eine Art "Selbst-Läufer-Hoffnung", die offensichtlich - wie die Frage zeigt -  sich (noch) nicht erfüllt hat.


Eine Genossenschaft besitzt in der Tat (theoretisch) alle wesentlichen Voraussetzungen, um ein WirKraft-Werk zu sein. Dies gilt vor allem weil jede Genossenschaft

A.  Einen Gruppen-Zweck-Vorteil (GZV) - gesetzlich verpflichend - zu berücksichtigen hat. Die Satzung 
     folgt dem Gesetz. Spezieller sollte das in der AGO geregelt werden. Eine  spezifische "Förderzweck-
     Richtlinie" wird bereits in einigen Genossenschaften - mit gutem Erfolg - praktiziert.
B  Einen "geborenen" Gruppen-Größen-Vorteil (GGV) besitzt. Die Gruppe muss mindestens 3 Personen 
     umfassen. Größen von über 1.000 sogar 10.000 (und mehr Mitgliedern sind nicht selten.
C. Einen Gruppen-Form-Vorteil (GFV) bereits definitorisch integriert.

Wenn gleichwohl - in der Vergangenheit - nicht die zu vermutenden WirKraft-Vorteile in unternehmerische Erfolge umzusetzen waren, macht das nicht nur auf "Schwachstellen" aufmerksam, sondern zeigt auf, wie welche Erfolgs-Potenziale sozusagen auf !Abruf" warten ...

MMW und seine Verbandsmitglieder aus den genossenschaftlichen Bereichen haben hierzu bereits gute Vorarbeit geleistet. So wurde z.B. eine Anzahl von Unternehmens- und Steuerberater, sowie Rechtsanwälte speziell für die WirKraft-Beratung qualifiziert. 


Außerdem wurde ein besonderes Zertifizierungsverfahren entwickelt, das wesentliche Teil der WirKraft-Potenziale berücksichtigt. Das Zertifikat "Geprüftes Förderkonzept" wird von teilnehmenden Prüfungsverbänden, bei entsprechendem Nachweis der Anforderungen erteilt. Das Zertifikat kann die jeweilige Genossenschaft - nach innen und außen - zeitlich befristet werbend nutzen.   

         
     

 


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