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Moderne Cooperationen
Für ALLES gibt es eine passende Genossenschaft
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Genossenschaften - Ein Gewinn für Alle und Alles 

Wer in irgendeiner Weise sich wirtschaftlich, gesellschaftlich oder kulturell betätigen will, der sollte genau prüfen, ob eine Genossenschaft - als die geeigneter Lösung - Sinn macht.
Etwa auch eine Genossenschaft für eine Familie? Durchaus - wie die zahlreichen "Startups" in diesem Bereich zeigen. Einige "Faustformeln" oder "Merkzettel" mögen das verdeutlichen:

  • Wem Fördern, Kooperation, Vertrauen, etc. wichtig sind, liegt bei der eG (Genossenschaft) richtig
  • Wer erkennt, gemeinsam mehr bewegen zu können, statt dies allein zu tun, für den oder die ist eine Genossenschaft sinnvoll.
  • Wem das Vertrauen der Menschen im Lande wichtig ist, der sollte bei der Planung eines wirtschaftlichen Vorhabens, das mit dem Geld Vieler erfolgen soll, sich genauer mit den Vorteilen einer Genossenschaft beschäftigen.
  • Wer darauf Wert legt, ein wirtschaftliches, kulturelles oder soziales Projekt mit einer Rechtform umzusetzen, die beinahe als "insolvenzresitent" gelten könnte (0,1%-!!!), dem könnte nur die Rechtsform einer Genossenschaft nützlich sein.
  
Die nachfolgende Aufstellung zu dem, in welchen Bereichen Genossenschaften bereits zur Wirkung kann und soll nur ein Ausschnitt sein. 
Grundsätzlich gibt es kaum - vielleicht sogar kein - Projekt, das nicht mit einer Genossenschaft umzusetzen wäre ...

  • Agrar- bzw. Landwirtschaftsgenossenschaften (Meist sind Mitglieder zugleich Verpächter der Ländereien - auch die Gründung von Tochterunternehmen in der Rechsform der eG ist natürlich möglich. Beispiel:; Aufzucht von Rindern oder Schweinen. Hier verbinden sich meist mehrere Mutterunternehmen zu einer gemeinsamen "Tochter".


  • Ärzte, Ingenieure und andere (freiberufliche) Berufsgruppen stärken ihre Eigenständigkeit, indem sie mittels einer Genossenschaft erforderliche - meist recht teure Technik - gemeinsam anschaffen und nutzen. Die Technik wir von einer gemeinsamen Genossenschaft angeschafft und bedarfsmäss genutzt. Analog können. 


  • Bankgenossenschaften gibt es vor allem als Raiffeisen- und/oder Volksbanken und Sparda-Banken. Aber auch z.B. die GLS-Bank ist eine eG. Sie haben insbesondere in Verbindung mit den "Unruhen" wegen internationalem Engagements im Bereich der Geschäftsbanken Deutsche Bank, etc.)  bei der Bevölkerung in Sachen Vertrauen "punkten" können.


  • Genossenschaften, in denen sich Unternehmen oder andere Strukturen zu einem "Pool" vereinen, um wirksamer und kostengünstiger Vorteile zu organisieren. Dabei spielen Vorteile bei Einkauf, Verkauf, Marketing, zusätzlicher Service (Notdienste, etc.), überregionale Präsenz. etc. eine zunehmend große Rolle. Letztlich geht es immer um eine Form von Mehrwert/Vorteile. 


  • Dienstleistungsgenossenschaften gibt es ebenfalls in zahlreichen Segmenten. Die waohl bekannteste und größte Genossenschaft ist die Datev eG. Ihr Mitglieder sind vor allem Steuerberater. Aber auch andere Formen, wie Pflegedienste, Übersetzungsdienste, Bildungseinrichtungen, etc. sind dort zu finden. 


  • Energiegenossenschaften ermöglichen eine unkomplizierte Mitwirkung vieler Bürger im Sinne einer Energiewende. Die Inhalte solcher Projekte ist vielfältig, sowohl was die Art der Energietechnik betrifft, wie auch der Standorte (lokal, regional, überregional) 


  • Genossenschaften des Handwerks und Handels.  Handwerksgenossenschaften sind häufiger in den Neuen Bundesländern zu finden. Ehemals waren viele solcher "PGH" (Produktionsgenossenschaft des Handwerks dort vorhanden. Zahlreiche haben sich in Genossenschaften gewandelt und existieren gut. Gerade im Handel werden die dramatischen Umwälzungen durch Internet und Handy "Wir-Antworten" dringend benötigen. Genossenschaften der "2.Stufe" (Mitglieder sich juristische Personen) könnten Lösungen bieten, sofern damit auch auf grundlegender Marktentwicklungen Antworten gegeben werden können.


  • Konsumgenossenschaften sind bedauerlicherweise - und nicht so ganz ohne (stillschweigende) Duldung der Politik - in ihrer Bedeutung zurückgegangen. Sie könnten - in gewandelter und dem angemessener Form - eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, "Wir-Souveränität" zu erhalten, dem dynamischen Fortschreiten der "Giganten" wie Amazon u.a. eine "Antwort der Vielen" zu geben.  


  • Wohnungs- oder Wohnungsbaugenossenschaften gibt es in zwei Formen. Sog. Bestandsgenossenschaften sind meist regional aufgestellt, verfügen über langjährige Erfahrung binden meist ihre Vermietung an Mitgliedschaft in der Genossenschaft. Sog. Eigentumsorientierte Genossenschaften haben i.V.m. dem Eigenheimzulagengesetz ihre "junge" Existenz gefunden. Das Besondere: Sie ermöglichen, dass Mitglieder Häuser oder Wohnungen aus dem Bestand der Genossenschaft erwerben können. Staatliche Förderprogramme (Wohnungsbauprämie, Vermögenswirksame Leistungen) können integriert werden. Interessant sind auch Projekt des Mietkaufs (die Mieter erwerben im Laufe der Mitgliedschaft das Recht, den Wohnraum zu erwerben. Hierzu gibt es unterschiedlichst Konzeptionen).   


  • "Wachstumsgenossenschaften" (Groth Geno) - Ein neuer Begriff, eine gut nachvollziehbare Idee in der Genossenschafts-Landschaft. Auf der Grundlage eines oder mehrer interessanter Projekte werden viele Menschen angesprochen, sich an einer Genossenschaft zu beteiligen. Die seit 2006 bestehende Möglichkeit, sich auch als "investierendes Mitglied" an einer Genossenschaft zu beteiligen, findet Interesse. Investierende Mitglieder sind Menschen, die die Förderung der Genossenschaft (gemäß Satzung) nicht nutzen. Sie haben weitgehende Informations- und auch Mitwirkungsrechte. Ihre Möglichkeiten, zur (unternehmerischen) Gestaltung der Genossenschaft sind jedoch an Einvernehmen mit den ("ordentlichen") Mitgliedern gebunden. Für investierende Mitglieder geht es deshalb (besonders) um Sicherheit der Geschäftsguthaben, Art des Unternehmensgegenstandes und natürlich auch um Gewinne.  Solche Genossenschaften bieten oftmals beliebte Alternativen für Projekte, die bisher in Form kleinere oder mittlere Fonds umgesetzt wurden.


Bereits dieser (kleine) Ausschnitt aus dem breiten Spektrum von Genossenschaften zeigt deutlich, dass es Genossenschaften in (fast) allen Bereichen von Wirtschaft, Sozialem und Kultur gibt bzw. geben kann.

Dennoch, das eine ist die FORM der Struktur, das andere ist jedoch die Organisation eines nachhaltig, vorteilhaften und zukunftsfähigen Geschäftsbetriebes. 

Die enge Zusammenarbeit von MMW mit Genossenschafts- und Prüfungsverbänden versteht sich dabei von selbst.   

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