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Faszination in Coop
Ich übernehme jetzt Verantwortung!
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Jede Verantwortung beginnt mit der Einsicht zu mehr Selbstverantwortung ...
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"Verantwortung" heißt Antworten geben und dabei das Ganze im Blick behalten ...

Das Prinzip Selbstverantwortung im Coop

Bernhard Shaw bringt es auf den Punkt: "Man gibt immer den Verhältnissen die Schuld für das, was man ist. Ich glaube nicht an die Verhältnisse,. diejenigen, die in der Welt vorankommen, gehen hin und suchen sich die Verhältnisse, die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden können, schaffen sie sie selbst."
Herrn Shaw ist zwar grundsätzlich zuzustimmen, soweit es das Ziel betrifft, was der Idealfall aller Menschen wäre. Aber was wäre, wenn in einem Unternehmen die Mehrheit oder gar alle Menschen mit einem solchen "Veränderungs-Gen" ausgestattet wären?  Ließe sich dann ein Unternehmen überhaupt noch steuern? Das ist hier - erfreulicherweise - nicht eine Frage für Coop-Unternehmen, das ist  eher eine Frage für Coop-Kritiker. Dort wäre und ist es wohl auch, äußerst schwierig, solche Menschen an die gewünschten Verhältnisse anzupassen. Warum? Weil die wichtigsten Unternehmensziele den Menschen "vorgesetzt" werden und sie die Aufgabe haben, damit bestmöglich klar zukommen. Um das gut hinzubekommen ist nachvollziehbar, dass in solchen Unternehmen kaum "Shaw-Menschen" zu finden sind, zumindest nicht in größerer Zahl. 
Anders im Coop-Unternehmen. Erinnern wir uns an die Funktionsweise von unserem Körper und der Natur. Wenn das Herz handeln wollte, wie es ihm gefällt und andere Organe dem Beispiel folgten, wäre das Ende rasch absehbar. Ähnlich würde es gehen, wenn die Lunge meinte, dem Herz oder den Nieren Anweisungen zu geben. Unser Körper funktioniert anders und er vollbringt gleichwohl dabei Hochleistungen. Und das Non-Stop!
Wir sagen nicht, dass ein Körper-Coop auf einen "Wirtschafts-Coop im Verhältnis 1:1 und sofort umstellbar wäre. Wir sagen jedoch, dass es funktionierende "Vorbilder" gibt, von denen sich lohnt "Gestaltungs-Anleihen" zu nehmen. Ja - ein Wirtschafts-Coop benötigt viele solcher "Shaw-Menschen", je mehr, je besser. Der bekannte Management-Trainer Reinhard K. Sprenger hat ein wertvolles Buch dazu geschrieben, "Das Prinzip Selbstverantwortung". Ein zentraler Begriff heißt dort "Commitment" oder vereinfacht gesagt, "VEREINBARUNG". Selbstverantwortung beinhaltet eine "Kultur des Commitment". Ein wichtiger Grundsatz für jeden intelligenten Coop (SmartCoop). Fassen wir zusammen:
  • Ein guter Wirtschafts-Coop bedarf der höchstmöglichen Zielkongruenz aller Teilnehmer
  • Die im Konsens gefundene Zielkongruenz bedarf Verlässlichkeit und Stabilität, dem Committent. Bei einer Genossenschaft z.B. könnten die grundlegenden Prinzipien in der Satzung stehen und eine speziele Coop-Ordnung (oder AGO) die Details regeln.
Wäre noch die Frage offen, was ein guter Coop-Berater von einem Körper-Coop in sein Beratungskonzept integrieren könnte? Mindestens den stabilen 100%igen Willen zum Coop von allen Teilnehmern verbindlich einzufordern. Geht es beim Körper-Coop um Gesundheit und Leben, würde es beim Wirtschafts-Coop ähnlich sein. Vielleicht ein vitales, zukunftsfähiges Unternehmen. ....
So etwas ist aber nur zu erreichen, wenn Menschen bereit zu hoher Selbstverantwortung sind und bei der Zielgestaltung mitwirken können. Um das zu erreichen ist ein Höchstmaß an Kommunikationsbereitschaft und vertrauen gefordert. Berater, die sich lediglich darauf begrenzen, mit Zahlen und Plänen zu brillieren sind gut beraten cooperativ zu wirken. Das haben wir bei der Auswahl unserer Partner-Berater hinreichend berücksichtigt. ....    
      



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